Jerken ist eine anspruchsvolle Raubfischtechnik mit speziellen Jerkbaits - großen Kunstködern ohne eigene Aktion, die durch die Rutenbewegung des Anglers animiert werden. Jerkbaits gibt es in verschiedenen Tauchtiefen (Glider, Diver, Swimbait).
Technik:
Köder auswerfen, einkurbeln bis er die gewünschte Tiefe erreicht, dann rhythmische Seitwärtsbewegungen der Rute ausführen - der Köder schwingt nach links und rechts (Gliding).
Ausrüstung:
Spezielle Jerkruten sind steif, kurz (1,7-2,1 m) und haben sehr hohen Wurfgewicht. Multiplikator-Rollen sind bei schweren Jerkbaits (60-200 g) Standard.
Profi-Tipps
- Jerkbaits nie mit normaler Spinnausrüstung fischen - spezielle Jerksysteme notwendig.
- Schnellen Biss mit Drill direkt starten - Hecht bei Jerkbaits oft aggressiv.
- Bei kaltem Wasser: längere Pausen zwischen den Schlägen.
Häufige Fehler
- Zu schwache Rute - bricht oder überfordert den Angler.
- Kein Stahlvorfach - Hecht beißt sofort durch.
- Zu schnelles Tempo bei kaltem Wasser.