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Lexikon Angelradar

Angel-Lexikon

Anglersprache und Fachbegriffe von A bis Z – 236 Begriffe rund ums Angeln, jeweils kurz und verständlich erklärt.

A

Aal-Montage

Montage

Grundmontage speziell für den Aalfang: festes oder laufendes Blei (30-80 g), kurzes Stahlvorfach oder starkes Mono (0,40 mm), Einzel- oder Drillingshaken.

Abhakmatte

Ausrüstung

Gepolsterte, angefeuchtete Unterlage, auf der gefangene Fische zum Abhaken, Wiegen und Fotografieren schonend abgelegt werden. Pflicht oder dringend empfohlen beim Karpfen- und Raubfischangeln.

Abschlagen

Technik

Waidgerechtes Betäuben eines entnommenen Fisches durch einen kräftigen Schlag mit dem Fischtöter (Totschläger) auf den Kopf, gefolgt vom Herzstich oder Kiemenschnitt zum Töten.

Abstandshalter

Ausrüstung

Plastik- oder Gummistück, das das Blei einer Montage auf Abstand zur Schnur hält, um Verhedderungen zu vermeiden.

Aktion (Rute)

Ausrüstung

Beschreibt, wie und wo sich eine Rute unter Last biegt. Spitzenaktion biegt nur die obere Spitze, parabolische (semiparabolische) Aktion biegt bis ins Handteil. Bestimmt Wurfverhalten und Drillgefühl.

Aland

Fisch

Kräftiger Karpfenfisch (Leuciscus idus, auch Nerfling), der in größeren Flüssen und Seen schwarmweise lebt. Allesfresser, beliebter Zielfisch beim Friedfisch- und leichten Spinnangeln.

Allroundrute

Ausrüstung

Vielseitige Rute mit mittlerem Wurfgewicht, die sich für mehrere Methoden (Grund-, Posen-, leichtes Spinnangeln) eignet. Idealer Einstieg, bevor man sich spezialisiert.

Anfüttern

Technik

Einbringen von Lockfutter vor und während des Angelns, um Fische in den Angelbereich zu locken und dort zu halten. Methoden: Hand, Futterschleuder, Futterkorb.

Angler-Erlaubnisschein

Regelwerk

Erlaubnis des Gewässerpächters oder Fischereivereins, an einem bestimmten Gewässer zu angeln. Gilt zusätzlich zum staatlichen Fischereischein.

Anschlag

Technik

Schnelle Aufwärtsbewegung der Rute beim Biss, um den Haken im Fischmaul zu verankern. Muss zur Bissgröße und Hakengröße passen.

Ansitzangeln

Technik

Stationäres Angeln an einem festen Platz, bei dem der ausgelegte Köder am Grund oder unter der Pose auf den Biss wartet. Klassisch beim Karpfen-, Aal- und Friedfischangeln.

Äschenregion

Gewässer

Fließgewässerzone mit schnellem, kühlem Wasser und Kiesgrund, in der die Äsche dominiert (Hyporhithral). Oberhalb der Forellenregion, unterhalb der Barbenregion.

Assist Hook

Ausrüstung

Kurzer Einzelhaken, der über eine Kordel (Assist Line) am Jig befestigt wird. Verbessert die Hakenannahmerate bei Pilkern und Jigs.

Auftriebskörper

Montage

Schwimmfähiges Element (Schaumstoff, Kork, Pop-Up), das Köder oder Vorfach über dem Grund balanciert oder anhebt, um Hänger und Kraut zu überbrücken.

Auswerfen

Technik

Das gezielte Werfen von Köder und Montage ins Wasser. Wurftechnik, Rutenaktion und Wurfgewicht bestimmen Weite und Präzision.

B

Bachsaibling

Fisch

Aus Nordamerika stammender Salmonide (Salvelinus fontinalis), in vielen Forellenbächen und -seen besetzt. Erkennbar an hellen Wurmlinien auf dunklem Rücken und rot gesäumten Flossen.

Backing

Ausrüstung

Dünne Unterfütterungsschnur auf der Fliegenrolle unter der eigentlichen Fliegenschnur. Füllt die Spule und gibt Reserve, wenn ein großer Fisch viel Schnur nimmt.

Backlash

Ausrüstung

Überdrehung des Spulensystems bei Multiplikator-Rollen, die zu einem Schnurknäuel führt. Entsteht, wenn das Gewicht des Köders die Laufgeschwindigkeit der Spule unterschreitet.

Backleads

Ausrüstung

Zusätzliche Bleie, die die Hauptschnur hinter der Montage auf den Grund drücken. Verhindern, dass die Schnur frei im Wasser steht und scheue Fische verscheucht.

Baitcaster

Ausrüstung

Niederprofil-Multirolle, die oben auf der Rute sitzt und über den Daumen kontrolliert wird. Beliebt beim Spinnfischen auf Raubfisch wegen präziser Wurfkontrolle.

Barbenregion

Gewässer

Fließgewässerzone mit tieferem, langsamem und wärmerem Wasser als die Äschenregion. Hier dominieren Barbe, Döbel und Nase.

Beifang

Regelwerk

Nicht-gezielte Fischarten, die beim Angeln auf eine andere Art mitgefangen werden. Müssen je nach Regelung sofort zurückgesetzt werden.

Beißanzeiger

Ausrüstung

Elektronisches oder mechanisches Gerät, das den Biss anzeigt, wenn der Angler die Rute nicht aktiv hält. Unterschieden nach akustischem Alarm (Beeper) und optischem Signal.

Belly Boat

Ausrüstung

Kleines, aufblasbares Sitz-Schwimmgerät („Bauchboot“), mit dem der Angler per Schwimmflossen lautlos über das Wasser gleitet – beliebt für Raubfisch- und Forellensee-Angeln.

Bite Alarm

Ausrüstung

Elektronischer Beißanzeiger mit akustischem und/oder optischem Warnsignal. Standard beim Karpfenangeln.

Blank

Ausrüstung

Der nackte Rutenkörper aus Kohlefaser (Carbon) oder Glasfaser ohne Ringe und Griff. Bestimmt Aktion, Rückgrat und Sensibilität der Rute.

Blei

Ausrüstung

Beschwerungselement aus Blei (oder bleifreien Alternativen wie Wolfram, Zinn) in verschiedenen Formen: Olivenblei, Birnenblei, Flachblei, Inline-Blei.

Bleischrot

Ausrüstung

Kleine, aufklemmbare Bleikügelchen (Schrotblei) zum Austarieren einer Pose oder zum Beschweren feiner Montagen. Bleifreie Alternativen aus Zinn sind verbreitet.

Blinker

Köder

Löffelförmiger Metallkunstköder, der durch Trudeln und Flankenblitze beim Einholen Raubfische reizt. Klassiker auf Hecht, Forelle, Barsch und in der Brandung auf Meerforelle.

Boilie

Ausrüstung

Runder, gekochter Teigköder aus Mehl, Ei, Lockstoffen und Vitaminen. Standardköder beim Karpfenangeln, da er für kleine Weißfische weitgehend unattraktiv ist.

Bombarde

Montage

Schwimmende, schwebende oder sinkende Wurfgewichtspose, die leichte Köder (Fliege, Teig, Wurm) auf große Distanz bringt. Vor allem am Forellensee verbreitet.

Bottom-Up-System

Montage

Karpfenmontage, bei der ein schwimmfähiger Boilie einen schweren Haken gerade über dem Grund balanciert - unauffällig und bissauslösend.

Brandungsangeln

Technik

Meeresangeln vom Strand aus mit weit auswerfbaren Brandungsruten und schweren Krallenbleien. Zielfische sind u. a. Plattfische, Dorsch und Wittling.

Brandungsblei

Ausrüstung

Schweres (100–200 g) Krallen- oder Spezialblei, dessen Drähte sich im Sand verankern, damit die Montage in der Brandung nicht abtreibt.

Brandungsrute

Ausrüstung

Lange (4,0–4,5 m), kräftige Rute mit hohem Wurfgewicht für das Weitwurfangeln in der Meeresbrandung – wirft schwere Krallenbleie über die Brandungskante hinaus.

Brasse

Fisch

Friedfischart (Abramis brama) aus der Familie der Karpfenfische. Typisch für ruhige Gewässer; Standardzielfisch beim Feedern und Posenangeln.

C

Carolina-Rig

Montage

US-amerikanische Grundmontage: Gleitblei auf der Hauptschnur, dahinter Wirbel mit langen Fluorocarbon-Vorfach und Gummifisch. Ideal für Flachstellen.

Casting

Technik

Wurfsport-Disziplin und Trainingsform, bei der Wurfweite und -präzision mit Gewichten oder Ködern (ohne Fisch) geübt und im Wettkampf gemessen werden.

Catch & Release

Technik

Methode des schonenden Zurücksetzens gefangener Fische. Der Fisch wird gemessen, fotografiert und sofort lebend wieder freigelassen.

Chatterbait

Köder

Kunstköder aus Bleikopf, Gummiköder und vorgeschaltetem Metallblatt, das beim Einholen stark vibriert und klackert. Sehr fängig auf Barsch und Zander in trübem Wasser.

Chironomide

Ausrüstung

Zuckmückenlarven (rote Mückenlarven) - einer der wichtigsten natürlichen Köder für Forellen in Seen.

Chod-Rig

Montage

Karpfenmontage mit kurzem, steifem Vorfach, das den Boilie über krautigem oder unsauberem Grund präsentiert. Läuft frei auf der Hauptschnur.

Circle Hook

Ausrüstung

Stark nach innen gebogener Haken (Kreishaken), der sich beim Abziehen fast immer sicher im Maulwinkel fängt. Schont den Fisch und reduziert Schlucken – ideal für Catch & Release.

Crankbait

Ausrüstung

Tauchender Hartköder mit Tauchschaufel, der beim Einkurbeln eine wackelnde Lauftiefe erreicht. Unterschieden in Flach- und Tieftaucher.

Curly Tail

Köder

Gummiköder mit gebogenem, beim Einholen rotierendem Schwanz („Twister“), der starke Druckwellen erzeugt. Universalköder am Jigkopf.

Czech Nymphing

Technik

Fliegenfischtechnik mit kompakten, schweren Nymphen ohne Vollwurf; direkter Kontakt zur Leine für sofortige Bissanzeige. Besonders effektiv in schnellen, flachen Gewässern.

D

Dead Drift

Technik

Drift der Fliege oder des Köders mit der natürlichen Strömungsgeschwindigkeit ohne zusätzliche Bewegung durch den Angler. Ziel beim Trockenfliegen- und Nymphenfischen.

Dehnung (Schnur)

Ausrüstung

Eigenschaft von Monofil-Schnüren, sich unter Last zu dehnen (bis 30 %). Vorteil beim Drill, Nachteil bei der Bissübertragung.

Distanzangeln

Technik

Angeln auf große Wurfweiten, etwa beim Karpfen- oder Brandungsangeln. Erfordert lange Ruten, dünne Schnüre, Schlagschnur und saubere Wurftechnik.

Döbel

Fisch

Robuster Karpfenfisch (Squalius cephalus) der Barbenregion, sehr vorsichtig und allesfressend. Beliebter Zielfisch beim leichten Fließwasserangeln mit Naturködern.

Drag

Ausrüstung

(1) Rollenbremse: regelt den Widerstand beim Abziehen von Schnur. (2) Beim Fliegenfischen: unnatürliches Ziehen der Fliege durch die Strömung.

Drill

Technik

Das Kämpfen mit dem angehakten Fisch bis zur Landung. Ziel ist es, den Fisch zu erschöpfen ohne zu verletzen.

Drilling

Ausrüstung

Dreifachhaken mit drei an einem Schenkel verbundenen Spitzen. Standard an Wobblern und Blinkern; in vielen Gewässern aus Tierschutzgründen durch Einzelhaken ersetzt.

Drillzeit

Technik

Die Zeit, die ein Fisch zum Drill benötigt. Beim Catch & Release muss die Drillzeit kurz gehalten werden (max. 2-3 Minuten für kleinere Fische), um den Fisch nicht zu überlasten.

Drop-Shot

Montage

Finessetechnik mit dem Haken 20-50 cm über dem Grundblei. Der Gummifisch schwebt frei über dem Boden - besonders effektiv für Barsch und Zander.

Durchlaufpose

Ausrüstung

Pose, durch deren Öse die Hauptschnur frei läuft. Erlaubt das Angeln in größerer Tiefe als die Rutenlänge, da die Tiefe per Stopper eingestellt wird.

E

F

Fangbuch

Regelwerk

Pflicht- oder freiwillige Dokumentation der Fänge (Art, Maß, Gewicht, Datum, Gewässer). Dient dem Bestandsmonitoring und ist in vielen Gewässern vorgeschrieben.

Feeder

Ausrüstung

Futterbehälter aus Metall oder Plastik, der an der Schnur befestigt wird und Lockstoffe im Angelbereich freisetzt.

Feederrute

Ausrüstung

Spezialrute fürs Feederangeln mit feinen, auswechselbaren Spitzen (Quivertips), die selbst zarteste Bisse anzeigen. Wirft Futterkörbe präzise auf Distanz.

Finesse-Angeln

Technik

Sammelbegriff für besonders leichte, zurückhaltende Spinntechniken (Drop-Shot, Ned-Rig, Splitshot) mit feinem Gerät – fängt vorsichtige Raubfische bei hohem Angeldruck.

Fischbesatz

Regelwerk

Das gezielte Einsetzen von Fischen in ein Gewässer zur Bestandsstützung oder Wiederansiedlung. Teil der Hegepflicht; muss artgerecht und gewässertypisch erfolgen.

Fischereischein

Regelwerk

Staatliche Lizenz, die zum Angeln in Deutschland berechtigt. Wird nach einer Fischereiprüfung ausgestellt. Muss beim Angeln mitgeführt werden.

Fischereiverein

Regelwerk

Gemeinnütziger Verein, der Gewässerstrecken bewirtschaftet, pachtet und für die Hege und Pflege des Fischbestands verantwortlich ist.

Fischpass

Gewässer

Auch Fischtreppe oder Fischaufstiegshilfe: Bauwerk, das Wanderfischen das Überwinden von Wehren und Staustufen ermöglicht. Angeln dort ist meist verboten (Schongebiet).

Fischtöter

Ausrüstung

Schlagholz oder -knüppel zum waidgerechten Betäuben entnommener Fische. Gehört zur Pflichtausrüstung; oft mit Hakenlöser und Maßband kombiniert.

Fluorocarbon

Ausrüstung

Schnurtyp aus Polyvinylidenfluorid (PVDF). Fast unsichtbar im Wasser (ähnlicher Brechungsindex wie Wasser), kaum Dehnung, abriebfest - ideal als Vorfach.

Forellenregion

Gewässer

Oberster Bereich eines Fließgewässers mit sehr kaltem, sauerstoffreichem Wasser und schneller Strömung. Charakterfisch: Bachforelle.

Freilaufrolle

Ausrüstung

Stationärrolle mit zweitem Bremssystem (Freilauf/Baitrunner), das einem beißenden Fisch Schnur ohne Widerstand abgibt. Standard beim Karpfen- und Aalangeln.

Futterkorb

Ausrüstung

Gelochter Korb (Feeder), der Lockfutter oder Maden direkt zur Montage am Grund transportiert und dort freisetzt. Herzstück des Feederangelns.

Futterschleuder

Ausrüstung

Schleuderwerkzeug aus Plastik oder Kork, um Futterbällchen oder Lockfutter präzise auf Distanz zu platzieren.

G

Gaff

Ausrüstung

Großer Einzelhaken an einem Stiel zum Landen großer Fische. In Deutschland aus Tierschutzgründen bei maßigen, zurückzusetzenden Fischen verboten.

Gebundene Fliege

Ausrüstung

Handgebundene Kunstfliege aus Federn, Haar, Garn und Häkchen, die Insekten, Krebstiere oder Kleinfische imitiert.

Geflochtene Schnur

Ausrüstung

Schnur aus mehrfach geflochtenen Polyethylen-Fasern (PE). Sehr dünn, keine Dehnung, hohe Reißkraft - ideal für Jiggen und Spinnfischen.

Gewässerpflege

Gewässer

Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität: Einsetzen von Fischen, Entfernung von Neophyten, Ufersicherung, Monitoring.

Glasaal

Fisch

Durchsichtiges Jugendstadium des Aals, das nach jahrelanger Wanderung aus der Sargassosee an Europas Küsten ankommt. Symbol für den stark bedrohten Aalbestand.

Groundbait

Ausrüstung

Fertig gemischtes Lockfutter aus Mehl, Lockstoffen und Bindemitteln. Wird zu Bällchen geformt und ins Wasser geworfen oder im Feeder eingebracht.

Grundblei

Ausrüstung

Beschwerung, die die Montage am Gewässergrund hält. Formen: Sarg-, Krallen-, Birnen-, Inline- oder Tropfenblei – je nach Strömung und Untergrund.

Grundrute

Ausrüstung

Rute fürs Grundangeln mit Blei am oder auf dem Gewässergrund. Oft mit Bissanzeiger oder Zitterspitze, robuster als eine Posenrute.

Gufi

Köder

Anglerkurzwort für Gummifisch – Weichplastikköder am Jigkopf, der durch die Jig-Bewegung (Faulenzen, Liften) Raubfische reizt.

Gummifisch

Ausrüstung

Weicher Kunstköder aus Plastik oder Silikon in Fischform. Wird auf Jigköpfen oder Offsethaken befischt.

H

Hair-Rig

Montage

Karpfenmontage, bei der der Köder (Boilie, Mais) nicht am Haken, sondern an einem kurzen Haar (Schnur) hinter dem Haken befestigt ist. Erhöht die Hakenannahmerate.

Hakengröße

Ausrüstung

Maß für die Größe eines Hakens. Je höher die Zahl (z. B. 20), desto kleiner der Haken; ab Größe 1 folgt die /0-Skala (1/0, 2/0 …) für immer größere Haken.

Hakenlöser

Ausrüstung

Werkzeug (Zange, Arterienklemme oder Lösestab), mit dem der Haken schnell und schonend aus dem Fischmaul entfernt wird.

Hänger

Technik

Festsitzen von Köder oder Blei an Hindernissen am Grund (Steine, Wurzeln, Kraut). Hängerarme Montagen, Offsethaken und Krautschutz reduzieren Verluste.

Hardbait

Köder

Sammelbegriff für Hartköder aus Kunststoff oder Holz (Wobbler, Jerkbait, Crankbait, Popper) – im Gegensatz zu Softbaits aus Gummi.

Hauptschnur

Ausrüstung

Die auf der Rolle aufgewickelte Schnur, die den größten Teil der Angelschnur darstellt. An sie wird oft ein Vorfach geknüpft.

Hecht-Montage

Montage

Montage für den Hechtfisch mit Stahlvorfach, da Hecht die Schnur mit scharfen Zähnen durchbeißt. Oft mit großen Einzelhaken, Drillingen oder Zwillingshaken.

Hege

Regelwerk

Gesetzliche Pflicht, einen artenreichen, gesunden und gewässertypischen Fischbestand zu erhalten und zu fördern – durch Besatz, Strukturpflege und maßvolle Entnahme.

Hegeangler

Regelwerk

Angler, der aktiv zur Hege und Pflege des Gewässers beiträgt, z. B. durch Besatzmaßnahmen, Nisthilfenbau oder Gewässerkontrollen.

Hegefischen

Regelwerk

Gemeinschaftsangeln eines Vereins mit dem Zweck der Bestandsregulierung (z. B. Abfischen überhöhter Weißfischbestände). In manchen Ländern Voraussetzung für legales Gruppenangeln.

Hegene

Montage

Vorfach mit mehreren kleinen Kunstfliegen (Nymphenimitate) übereinander, beschwert mit einem Endblei. Klassische Montage für Renken/Felchen am Voralpensee.

Hornhecht

Fisch

Schlanker, grün gefärbter Meeresfisch (Belone belone) mit langem Schnabel, der im Frühjahr in Küstennähe (v. a. Ostsee) gefangen wird. Die Gräten sind charakteristisch grün.

Hotspot

Gewässer

Besonders fängiger Bereich eines Gewässers – etwa Kanten, Krautfelder, Einläufe oder versunkene Strukturen, an denen sich Fische konzentrieren.

I

J

K

Karausche

Fisch

Anspruchsloser, sehr widerstandsfähiger Karpfenfisch (Carassius carassius) stehender, krautiger Gewässer. Verwechslungsgefahr mit dem Giebel und jungen Karpfen.

Karpfenangeln

Technik

Methode des gezielten Fangens von Karpfen, oft mit Boilies, Hair-Rig-Montagen, Beißanzeigern und langen Wartezeiten.

Karpfenrute

Ausrüstung

Lange, kräftige Rute (meist 3,6 m, 2,75–3,5 lbs) zum Weitwurf schwerer Boilie-Montagen und für den Drill großer Karpfen. Wird paar- oder dreifach auf Rod Pods abgelegt.

Käscher

Ausrüstung

Landungsnetz zum Entnehmen des Fischs aus dem Wasser. Wichtig beim Catch & Release: Kescher mit Gummierung schützt die Fischschleim-schicht.

Kaulbarsch

Fisch

Kleiner, stacheliger Barschverwandter (Gymnocephalus cernua), der gründelnd nach Insektenlarven sucht. Häufiger Beifang und beliebter Köderfisch.

Kescher

Ausrüstung

Großes Landungsnetz mit langem Stiel für das Landen von Fischen. Bei Karpfenangeln oft mit Gummierung für schonendes Handling.

Knoten

Ausrüstung

Verbindung zwischen Schnurenden, Haken und Ködern. Die Knotenfestigkeit bestimmt die Tragkraft. Richtig gebundene Knoten halten 80-95 % der Schnurbruchlast.

Köderfisch

Naturköder

Toter oder (wo erlaubt) lebender Kleinfisch als Köder für Raubfische. In Deutschland ist das Angeln mit lebendem Köderfisch tierschutzrechtlich verboten.

Köderfischsenke

Ausrüstung

Quadratisches, an vier Bügeln aufgespanntes Senknetz, mit dem kleine Köderfische gefangen werden. Verwendung ist je nach Bundesland geregelt.

Köhler

Fisch

Auch Seelachs (Pollachius virens): kräftiger Schwarmräuber der Nord- und Ostsee, beliebter Zielfisch beim Pilken und Naturköderangeln vom Kutter.

Krautkante

Gewässer

Übergang zwischen bewachsener und freier Wasserfläche. Klassischer Hotspot, weil Raubfische dort im Deckungsschatten auf Beute lauern.

Krautschutz

Ausrüstung

Bügel oder Draht am Köder/Haken, der die Spitze abschirmt, sodass die Montage durch Kraut und Geäst geführt werden kann, ohne hängenzubleiben.

Kunstköder

Ausrüstung

Künstlicher Köder, der durch Form, Farbe und Lauf Beute imitiert: Wobbler, Gummifisch, Blinker, Spinner, Jig u. a.

L

M

Made

Naturköder

Larve der Schmeißfliege und einer der meistverwendeten Naturköder beim Friedfischangeln. Varianten: Pinkies (klein), Caster (verpuppt).

Maigeneration

Fisch

Jahreskohorte von Fischen, die im Mai geboren wurde - die stärkste im deutschen Gewässer.

Mais

Naturköder

Dosenmais ist ein günstiger, fängiger Naturköder auf Karpfen, Schleie, Brachse und Rotauge – einzeln am Haken oder als Anfütterung.

Maische

Ausrüstung

Lockfutter-Grundmischung aus verschiedenen Mehlsorten als Basis für Groundbait.

Maräne

Fisch

Auch Renke oder Felchen (Coregonus): heringsartiger Salmonide tiefer, sauerstoffreicher Seen. Wird mit feinem Gerät und Hegene auf Plankton-Nahrung befischt.

Matchrute

Ausrüstung

Lange, feine Steckrute zum weiten und präzisen Posenangeln auf Friedfische, meist mit Laufpose und feiner Stationärrolle.

Meerforelle

Fisch

Anadrome Wanderform der Forelle (Salmo trutta trutta), die im Meer abwächst und zum Laichen in Flüsse aufsteigt. „Mefo“ ist begehrter Zielfisch beim Brandungs- und Küstenspinnfischen.

Method Feeder

Montage

Futterkorb-Montage, bei der das Lockfutter um einen flachen Korb gepresst wird und der kurze Hakenköder direkt darin liegt – sehr fängig auf Karpfen und Brassen.

Mindestmaß

Regelwerk

Gesetzlich vorgeschriebene Mindestgröße, die ein Fisch haben muss, um entnommen werden zu dürfen. Variiert nach Fischart und Bundesland.

Monofil

Ausrüstung

Einfädige Kunststoffschnur aus Nylon (Polyamid). Hat Dehnung, ist günstig und für die meisten Angelmethoden geeignet. Schwächt sich durch UV-Licht.

Montage

Montage

Die fertige Zusammenstellung aus Schnur, Blei/Pose, Wirbel, Vorfach und Haken zwischen Hauptschnur und Köder – abgestimmt auf Zielfisch und Methode.

Multiplikator-Rolle

Ausrüstung

Angelrolle, bei der die Spule sich beim Kurbeln mit dreht (Übersetzung). Standard beim Jerken, Meeresangeln und Schleppen. Erfordert mehr Übung als Stationärrollen.

N

O

P

Palomar-Knoten

Ausrüstung

Einer der stärksten Hakenbindungsknoten. Schnur doppelt durch das Öhr führen, Überhandknoten binden, Haken durch Schlaufe führen. Festigkeit: 90-95 %.

Partikel

Köder

Gekochte Samen und Hülsenfrüchte (Mais, Tigernüsse, Hanf, Weizen) als Futter und Köder beim Karpfen- und Friedfischangeln. Legen einen attraktiven Futterteppich.

Paternoster

Montage

Montage, bei der Haken seitlich an Abzweigern hängen, das Blei am Ende der Hauptschnur sitzt. Standard beim Weißfischfischen und Meeresangeln.

PE-Schnur

Ausrüstung

Polyethylen-Geflechtschnur. Extrem dünn bei hoher Tragkraft, keine Dehnung. Standard beim Jiggen. PE-Stärke wird in Nummern angegeben (z. B. PE 0.6 = ca. 0,12 mm).

Pellet

Ausrüstung

Komprimiertes Fischfutter-Granulat aus Fischmehl oder Pflanzenstoffen. Köder und Anfuttermittel beim Karpfen-, Forellen- und Feederfischen.

Pilken

Technik

Vertikale Meeresangeltechnik vom Boot, bei der ein schwerer Pilker durch Auf- und Abbewegungen der Rute über Grund geführt wird – klassisch auf Dorsch und Köhler.

Pilker

Ausrüstung

Metallischer Meeresköder aus Blei oder Zinn, 50-500 g schwer. Wird senkrecht auf den Meeresgrund abgesenkt und rhythmisch angehoben.

Plötze

Fisch

Auch Rotauge (Rutilus rutilus): der häufigste heimische Weißfisch. Schwarmfisch und Brot-und-Butter-Zielfisch beim Stipp- und Posenangeln.

Pop-Up

Ausrüstung

Auftreibender Boilie, der den Haken über dem Grund oder über Kraut präsentiert. Wird mit der Hair-Rig angeboten und oft mit einem Gegengewicht ausbalanciert.

Popper

Köder

Oberflächenköder mit ausgehöhlter Stirn, der beim ruckartigen Einholen Wasser aufspritzt und „ploppt“. Löst aggressive Attacken von Barsch, Hecht und Rapfen aus.

Pose

Ausrüstung

Schwimmer aus Balsa, Kork oder Plastik, der den Köder auf Tiefe hält und den Biss durch Abtauchen signalisiert.

Posenangeln

Technik

Angeln mit Schwimmer (Pose), der Köder in der gewünschten Tiefe präsentiert und den Biss optisch anzeigt. Vielseitig auf Friedfisch wie Raubfisch.

Posenstopper

Montage

Kleiner Gummi- oder Knotenstopper auf der Hauptschnur, der die Lauftiefe einer Gleitpose festlegt. Lässt sich verschieben, um die Angeltiefe einzustellen.

PVA-Beutel

Ausrüstung

Beutel aus wasserlöslicher PVA-Folie, gefüllt mit Futter oder Pellets. Löst sich am Grund auf und legt einen Futterteppich direkt um den Köder.

Q

R

S

Saibling

Fisch

Kaltwasser-Salmonide der Gattung Salvelinus (See-, Bachsaibling). Lebt in sauerstoffreichen Seen und Gebirgsbächen; begehrter Speise- und Sportfisch.

Sbirolino

Montage

Spezielle Wurfpose (auch Bombarde) zum Weitwurf leichter Köder am Forellensee. Es gibt schwimmende, langsam und schnell sinkende Modelle für verschiedene Wassertiefen.

Schlagschnur

Ausrüstung

Kräftiges Schnurstück (Tapered/Leader) zwischen dünner Hauptschnur und Montage, das die Wurfbelastung abfängt und Schnurbruch beim weiten Wurf schwerer Bleie verhindert.

Schleie

Fisch

Friedfischart (Tinca tinca) in schleimiger, olivgrüner Erscheinung. Bewohnt ruhige, pflanzenreiche Gewässer. Gilt als Anfänger-Zielfisch, aber auch für Spezialisten interessant.

Schleppangeln

Technik

Auch Trolling: Köder werden hinter einem langsam fahrenden Boot durchs Wasser gezogen, um große Wasserflächen nach Raubfischen abzusuchen.

Schnur-Clip

Ausrüstung

Clip am Schnur-Rollenbügel, der die ausgeworfene Schnurlänge fixiert. Ermöglicht reproduzierbares Anfüttern immer am gleichen Punkt.

Schonhaken

Ausrüstung

Widerhakenloser oder angedrückter Haken (barbless), der sich leicht und schonend lösen lässt. In vielen No-Kill- und Forellengewässern vorgeschrieben.

Schonzeit

Regelwerk

Gesetzlich festgelegte Zeit, in der eine Fischart nicht befischt werden darf. Schützt Fische während der Laichzeit. Variiert stark nach Bundesland.

Schwimmbiss

Technik

Biss, bei dem der Fisch den Köder nimmt und zur Oberfläche schwimmt, sodass die Pose aufrichtet oder auf dem Wasser liegt. Typisch für Karpfen.

Schwimmbrot

Technik

Stück Brot, das an der Oberfläche treibend angeboten wird – eine spektakuläre, sichtige Methode auf Karpfen und Döbel in warmen Monaten.

Setzkescher

Ausrüstung

Langer Netzschlauch, in dem gefangene Fische lebend im Wasser gehältert werden. Einsatz ist in vielen Bundesländern stark eingeschränkt oder nur tierschutzgerecht erlaubt.

Sighter

Ausrüstung

Farbiger Schnurabschnitt im Leader beim Euro Nymphing, der als visueller Bissanzeiger dient. Ersetzt einen festen Indicator.

Spinner

Ausrüstung

Kunstköder mit rotierendem Metallblatt (Propellerblatt), das Vibrationen und Lichtreflexe erzeugt. Standard-Kunstköder für Forellen und Barsch.

Spinnerbait

Köder

Sicherheitsnadelförmiger Köder mit rotierenden Spinnerblättern und beködertem Haken am unteren Arm. Hängerarm und reizstark, vor allem auf Barsch und Hecht.

Spod

Ausrüstung

Raketenförmiger Futterbehälter (Spomb), der per Wurf größere Futtermengen (Boilies, Partikel) präzise auf Distanz am Spot ablädt. Werkzeug des modernen Karpfenangelns.

Springerfliege

Montage

Zusätzliche Fliege (Dropper), die über der Endfliege an einem kurzen Seitenarm sitzt. Erhöht die Köderauswahl pro Wurf beim Fliegen- und Hegenefischen.

Stahlvorfach

Ausrüstung

Dünnes Stahlseil oder Stahlschnur als Vorfach, das von Raubfischen (vor allem Hecht) nicht durchgebissen werden kann.

Stalking

Technik

Pirschangeln: gezieltes Beschleichen einzelner, sichtbarer Fische im Flachwasser mit leichtem Gerät und vorsichtiger Köderpräsentation.

Stationärrolle

Ausrüstung

Angelrolle, bei der die Spule sich beim Werfen nicht dreht. Einfachste und gebräuchlichste Rollenform für die meisten Angelmethoden.

Steckrute

Ausrüstung

Rute aus mehreren ineinandergesteckten Teilen. Bietet im Vergleich zur Teleskoprute eine gleichmäßigere Aktion, ist aber sperriger im Transport.

Stellfischrute

Ausrüstung

Lange Rute, mit der ein Köderfisch unter einer Pose senkrecht an der Kante oder Spundwand präsentiert wird – klassisch auf Zander und Hecht.

Stinger

Montage

Zusätzlicher Anhängerdrilling am Gummifisch, der kurz zupackende oder am Schwanz attackierende Raubfische sicher hakt.

Stippfischen

Technik

Traditionelles Weißfischangeln mit langer Teleskoprote (5-13 m) ohne Rolle. Die Pose wird senkrecht unter die Rutenspitze gestippt.

Strip

Technik

Beim Fliegenfischen: Einholen der Fliegenschnur mit der freien Hand in kurzen, ruckartigen Zügen zur Köderanimation.

Strömungskante

Gewässer

Grenze zwischen schnell und langsam fließendem Wasser im Fluss. Fische stehen in der ruhigeren Zone und warten auf vorbeitreibende Nahrung – ein Top-Hotspot.

T

Tagend

Ausrüstung

Das freie, überstehende Schnurende nach dem Binden eines Knotens. Wird nach dem Festziehen auf 1-3 mm gekürzt.

Tagesfangbeschränkung

Regelwerk

Gesetzliche oder vereinsrechtliche Begrenzung der Anzahl entnommener Fische pro Tag. Variiert nach Gewässer, Verein und Fischart.

Tauwurm

Naturköder

Großer Regenwurm (Lumbricus terrestris) und Allround-Naturköder auf nahezu alle Fischarten – vom Barsch bis zum Karpfen, besonders fängig in trübem Wasser.

Teleskoprute

Ausrüstung

Rute, deren Teile ineinander geschoben werden. Sehr kompakt im Transport, daher beliebt als Reise- und Einsteigerrute.

Tenkara

Technik

Japanische Fliegenangeltechnik ohne Rolle. Eine lange Teleskoprote (3,3-4,5 m) mit fester Schnur - simpel, leicht und effektiv in Bergbächen.

Texas-Rig

Montage

US-amerikanische Gummifisch-Montage mit bulletförmigem Blei und kopflos gestecktem Offsethaken - hakensicher in Kraut und Totholz.

Tiefenwasser

Gewässer

Gewässerbereiche ab etwa 6 m Tiefe, in denen Licht- und Temperaturverhältnisse stark von der Oberfläche abweichen. Wichtig für Zander im Sommer.

Tirolerhölzl

Montage

Stehendes Auftriebs-Bleisystem für strömendes Wasser: ein beschwertes Röhrchen hält den Köder knapp über Grund und reduziert Hänger. Klassisch in Forellen- und Äschenbächen.

Tremarella

Technik

Italienische Forellensee-Technik mit einer sehr weichen Zitterrute, die dem Köder (oft Teig oder Wurm) durch ständiges Vibrieren verführerisches Leben gibt.

Trockenfliege

Ausrüstung

Schwimmende Fliegenfischerfliege, die Insekten auf der Wasseroberfläche imitiert. Klassisch für Forellen und Äschen.

Trotting

Technik

Fließwasser-Posentechnik, bei der eine Pose mit dem Köder kontrolliert mit der Strömung treibt und große Strecken absucht – klassisch auf Döbel, Barbe und Forelle.

Twister

Ausrüstung

Gummifisch mit gewundenem Schwanzteil, das im Wasser vibriert. Günstigster und gebräuchlichster Softbait für Barsch und Zander.

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Technik

Führungstechnik für Wobbler, bei der durch kurze, harte Schläge mit der Rutenspitze ein flüchtender, taumelnder Beutefisch imitiert wird.

U

V

W

Wagglerpose

Ausrüstung

Nur am unteren Ende befestigte Laufpose für Stillgewässer und langsame Flüsse. Erlaubt weite, präzise Würfe und feines Posenangeln auf Distanz.

Waller

Fisch

Anglername für den Wels (Silurus glanis), Europas größter Süßwasserfisch. Wird u. a. mit Köderfisch, Tauwurmbündel oder per Klopftechnik (Wallerholz) befischt.

Wallerholz

Ausrüstung

Gebogenes Holzgerät, mit dem auf die Wasseroberfläche geschlagen wird, um Welse (Waller) anzulocken. Erzeugt ein tiefes, blubberndes Geräusch.

Wasserkugel

Montage

Durchsichtige, mit Wasser befüllbare Kugelpose, die das Wurfgewicht stellt und sehr leichte Köder (Fliege, Teig) auf Distanz bringt. Günstige Alternative zum Sbirolino.

Wathose

Ausrüstung

Wasserdichte Hose oder Overall, die bis zur Hüfte oder Brust reicht. Ermöglicht dem Fliegenfischer das Waten im Gewässer.

Wattwurm

Naturköder

Im Wattboden lebender Meereswurm und Top-Köder beim Brandungs- und Bootsangeln in Nord- und Ostsee auf Plattfisch und Dorsch.

Weißfisch

Fisch

Sammelbegriff für Friedfischarten wie Rotauge, Brasse, Güster, Rotfeder, Döbel. Keine Raubfische.

Widerhaken

Ausrüstung

Kleine Sperre an der Hakenspitze, die das Zurückgleiten des Hakens verhindert. Wird beim schonenden Angeln angedrückt (barbless), um den Fisch leichter zu lösen.

Wirbel

Ausrüstung

Kleines Drehgelenk zwischen Hauptschnur und Vorfach, das Schnurdrall beim Ködern mit rotierenden Ködern verhindert.

Wobbler

Ausrüstung

Kunstköder aus Holz oder Plastik, der Fische imitiert und durch Schluckflosse und Körperform eine wackelnde Bewegung erzeugt.

Wurfgewicht

Ausrüstung

Auf der Rute angegebener Gewichtsbereich (z. B. 10–40 g), in dem Köder und Montage optimal geworfen werden, ohne die Rute zu überlasten. Kurz: WG.

Wurfweite

Technik

Erreichbare Distanz beim Auswerfen, abhängig von Rute, Schnurdurchmesser, Wurfgewicht und Technik. Beim Distanz- und Brandungsangeln entscheidend für den Erfolg.

Z

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