Rotfeder
Scardinius erythrophthalmus
Karpfenfische (Cyprinidae)Hübscher, oberflächennaher Friedfisch mit leuchtend roten Flossen – leicht mit dem Rotauge zu verwechseln.
Rotfeder
Scardinius erythrophthalmus
Die Rotfeder ist ein gesellig lebender Schwarmfisch unserer stehenden und langsam fließenden Gewässer. Anders als das Rotauge sind Rotfedern auf das Vorhandensein von Wasserpflanzen angewiesen, die sie als Laichsubstrat, aber vor allem als Nahrung benötigen.
Die weitgehend oberflächenorientierte Fischart ist vor allem in der warmen Jahreszeit gut zu beobachten, wenn sie in größeren Schwärmen die Oberfläche nach Nahrung absucht. Dabei gehören anfliegende Insekten ebenso zu ihrem Nahrungsspektrum wie Zooplankton, Insektenlarven oder andere tierische Kost.
Die Rotfeder besitzt eine große Ähnlichkeit mit dem Rotauge, ist jedoch an ihrem ausgeprägt oberständigen Maul und insbesondere an dem nach hinten versetzten Ansatz der Rückenflosse sehr einfach vom Rotauge zu unterscheiden (siehe auch Bestimmung).
Rotfedern sind bei Weitem nicht so verbreitet wie das Rotauge und spielen schon daher wirtschaftlich keine große Rolle. In geeigneten Gewässern bilden sie jedoch nicht selten große Bestände und sind auch für den Angler ein durchaus beliebter Zielfisch.
Erkennungsmerkmale
- Leuchtend rote Flossen, goldgelb-orange Iris
- Oberständiges Maul (auf Oberflächennahrung ausgerichtet)
- Rückenflosse beginnt deutlich hinter dem Bauchflossenansatz
- Gekielte Bauchkante zwischen Bauch- und Afterflosse
Laichzeit
April bis Juni (ab 18-20 Grad Wassertemperatur)
Beste Fangzeit
Warme Monate; oft direkt unter der Oberfläche
Nahrung
Fangmethoden
Gut zu wissen
Unterscheidung vom Rotauge: rote Iris beim Rotauge, goldgelbe bei der Rotfeder; Maulstellung und Lage der Rückenflosse abweichend.
Schonzeiten & Mindestmaße nach Bundesland
Alle Bundesländer →| Bundesland | Schonzeit | Mindestmaß |
|---|---|---|
| Baden-Württemberg | — | — |
| Bayern | — | — |
| Berlin | — | — |
| Brandenburg | — | — |
| Bremen | — | — |
| Hamburg | — | — |
| Hessen | 15.03.-31.05. | 20-30 cm |
| Mecklenburg-Vorpommern | — | — |
| Niedersachsen | — | — |
| Nordrhein-Westfalen | — | — |
| Rheinland-Pfalz | — | 15 cm |
| Saarland | — | — |
| Sachsen | — | 20 cm |
| Sachsen-Anhalt | — | — |
| Schleswig-Holstein | — | — |
| Thüringen | — | 15 cm |
Community-Daten, ohne Gewähr. Schonzeiten und Mindestmaße unterscheiden sich je nach Gewässer, Verein und Verordnung und ändern sich regelmäßig. Verbindlich ist immer die aktuelle Landesfischereiverordnung bzw. die jeweilige Gewässerordnung. „—" = keine landesweite Angabe.
Häufige Fragen zum Rotfeder
› Wie groß wird der Rotfeder?
Der Rotfeder erreicht typischerweise 15-25 cm (max. 40). Das Gewicht liegt bei 0.1-0.5 kg (max. 2).
› Wie fängt man den Rotfeder?
Bewährte Methoden sind Posenangeln, Stippangeln. Als Köder eignen sich Brot, Made, Mais.
› Wann beißt der Rotfeder am besten?
Warme Monate; oft direkt unter der Oberfläche
› Wann laicht der Rotfeder?
Die Laichzeit ist April bis Juni (ab 18-20 Grad Wassertemperatur). In dieser Zeit gilt häufig eine Schonzeit.
› Hat der Rotfeder eine Schonzeit?
Ja. Schonzeit und Mindestmaß für den Rotfeder unterscheiden sich je Bundesland – die genauen Werte stehen in der Tabelle oben. Verbindlich ist die Landesfischereiverordnung.
› Kann man den Rotfeder essen?
Ja, der Rotfeder ist ein geschätzter Speisefisch.
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Rotfeder auf Angelradar.de
Fangberichte, Angelgewässer und Community-Tipps rund um den Rotfeder.
Informationen teilweise aus: anglermap.de