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Regenbogenforelle

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss

Salmoniden (Salmonidae)

Aus Nordamerika eingeführter Salmonide, häufigster Besatzfisch in Forellenseen und Put-and-Take-Anlagen.

Regenbogenforelle

Oncorhynchus mykiss

Die Regenbogenforelle hat eine ähnliche Gestalt wie die Bachforelle, unterscheidet sich vor allem durch den entlang der Seitenlinie verlaufenden rosa-pinken Streifen, dessen Färbung sich bis zum Kiemendeckel fortsetzt. Darüber hinaus besitzt die Regenbogenforelle einen etwas kleineren Kopf und es fehlen ihr die für die Bachforelle charakteristischen roten Punkte.

Hinsichtlich ihrer Ansprüche an das Gewässer ist sie etwas anspruchsloser im Hinblick auf Temperatur und Sauerstoffgehalt als unsere heimische Bachforelle. Da die Art sich in den meisten unserer Gewässer nicht selbst fortpflanzt, sind die vorhandenen Bestände weitgehend auf Besatz zurückzuführen.

Die Regenbogenforelle wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts aus Nordamerika in Deutschland eingeführt und ist bis heute von großer fischereiwirtschaftlicher Bedeutung. Produziert wird neben Speisefischen vor allem auch Besatzfisch für stehende und fließende Gewässer. Besondere Bedeutung haben dabei die zahlreichen Angelteiche und Put-and-Take-Seen, deren Besatz oft hauptsächlich aus Regenbogenforellen bzw. der aufgrund besonderer Futterzusätze rotfleischigen Lachsforelle besteht.

Erkennungsmerkmale

  • Breites, schillerndes rosa-violettes Längsband
  • Viele kleine schwarze Punkte über den ganzen Körper und die Schwanzflosse
  • Fettflosse vorhanden
  • Keine rot umhöften Punkte (Unterschied zur Bachforelle)

Laichzeit

Frühjahr (März bis Mai); in DACH meist Besatz, kaum natürliche Vermehrung

Beste Fangzeit

Ganzjährig in Forellenseen; kühle Jahreszeit besonders gut

Nahrung

InsektenLarvenkleine FischePellets (in Anlagen)

Fangmethoden

Forellenangeln am See (Put-and-Take)FliegenfischenSpinnfischen

Gut zu wissen

Als Neozoon eingeführt. Robust und schnellwüchsig, daher idealer Besatzfisch für kommerzielle Anlagen.

Schonzeiten & Mindestmaße nach Bundesland

Alle Bundesländer →
Bundesland Schonzeit Mindestmaß
Baden-Württemberg 01.10.-28.02.
Bayern 15.12.-15.03. 26 cm
Berlin 01.10.-30.04. 25 cm
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 25 cm
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz 15.10.-15.03.
Saarland
Sachsen 01.10.-30.04. 25 cm
Sachsen-Anhalt 25 cm
Schleswig-Holstein
Thüringen 01.02.-31.03. 25 cm

Community-Daten, ohne Gewähr. Schonzeiten und Mindestmaße unterscheiden sich je nach Gewässer, Verein und Verordnung und ändern sich regelmäßig. Verbindlich ist immer die aktuelle Landesfischereiverordnung bzw. die jeweilige Gewässerordnung. „—" = keine landesweite Angabe.

Häufige Fragen zum Regenbogenforelle

Wie groß wird der Regenbogenforelle?

Der Regenbogenforelle erreicht typischerweise 25-45 cm (max. 90). Das Gewicht liegt bei 0.3-2 kg (max. 12).

Wie fängt man den Regenbogenforelle?

Bewährte Methoden sind Forellenangeln am See (Put-and-Take), Fliegenfischen, Spinnfischen. Als Köder eignen sich Forellenteig (Powerbait), Bienenmade, Spinner, Künstliche Fliege.

Wann beißt der Regenbogenforelle am besten?

Ganzjährig in Forellenseen; kühle Jahreszeit besonders gut Eine Monatsübersicht findest du im Saisonkalender.

Wann laicht der Regenbogenforelle?

Die Laichzeit ist Frühjahr (März bis Mai); in DACH meist Besatz, kaum natürliche Vermehrung. In dieser Zeit gilt häufig eine Schonzeit.

Hat der Regenbogenforelle eine Schonzeit?

Ja. Schonzeit und Mindestmaß für den Regenbogenforelle unterscheiden sich je Bundesland – die genauen Werte stehen in der Tabelle oben. Verbindlich ist die Landesfischereiverordnung.

Kann man den Regenbogenforelle essen?

Ja, der Regenbogenforelle ist ein geschätzter Speisefisch. Ein passendes Rezept: Forelle räuchern.

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Informationen teilweise aus: anglermap.de

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