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Seeforelle

Foto: Johann Jaritz, bearbeitet von HT · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Seeforelle

Salmo trutta lacustris

Lachse (Salmonidae)

Seeforelle

Salmo trutta lacustris

Die Seeforelle ist die Seenform der Bachforelle und lebt in tiefen, kalten Alpenseen sowie in skandinavischen und britischen Seen. Sie bevorzugt sauerstoffreiches, klares Wasser mit Temperaturen um 9 °C und ist in der Tiefenzone großer Gebirgsseen anzutreffen. Durchschnittliche Exemplare messen 40 bis 80 cm; unter optimalen Bedingungen kann sie über 100 cm und 10 kg erreichen.

Die Seeforelle ernährt sich als Jungtier von Insekten und kleinen Wirbellosen; ausgewachsene Tiere jagen vor allem Fische und Krebstiere. Die Laichzeit liegt im Herbst (September bis Oktober): Die Weibchen graben Laichgruben in die Kiesbetten von Zuflüssen, in die sie ihre Eier ablegen. Die Jungfische verbleiben ein bis zwei Jahre im Bach, bevor sie in den See wandern. Geangelt wird die Seeforelle vor allem mit dem Schleppangeln vom Boot, mit Spinnködern und in den Wintermonaten mit der Fliege.

Schonzeiten & Mindestmaße nach Bundesland

Alle Bundesländer →
Bundesland Schonzeit Mindestmaß
Baden-Württemberg 01.10.-28.02. 50 cm
Bayern 01.10.-15.03. 60 cm
Berlin 01.10.-31.05. 60 cm
Brandenburg 16.10.-15.04. 60 cm
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen 20.10.-15.03. 50 cm
Rheinland-Pfalz 15.10.-15.03. 60 cm
Saarland
Sachsen 01.10.-30.04. 60 cm
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Thüringen

Community-Daten, ohne Gewähr. Schonzeiten und Mindestmaße unterscheiden sich je nach Gewässer, Verein und Verordnung und ändern sich regelmäßig. Verbindlich ist immer die aktuelle Landesfischereiverordnung bzw. die jeweilige Gewässerordnung. „—" = keine landesweite Angabe.

Häufige Fragen zum Seeforelle

Wie groß wird der Seeforelle?

Der Seeforelle erreicht typischerweise 100 cm. Das Gewicht liegt bei 10 kg.

Wie fängt man den Seeforelle?

Bewährte Methoden sind Schleppangeln, Spinnfischen, Fliegenfischen.

Hat der Seeforelle eine Schonzeit?

Ja. Schonzeit und Mindestmaß für den Seeforelle unterscheiden sich je Bundesland – die genauen Werte stehen in der Tabelle oben. Verbindlich ist die Landesfischereiverordnung.

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Informationen teilweise aus: angelmagazin.de

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