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Flunder

Foto: Hans Hillewaert · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Flunder

Platichthys flesus

Schollen (Pleuronectidae)

Häufigster Plattfisch der Ostseeküste, der Brack-, Salz- und Süßwasser verträgt – ein Brandungsangel-Klassiker.

Flunder

Platichthys flesus

Die Flunder ist ein Plattfisch der europäischen Küstengewässer und kommt in der Nordsee, Ostsee, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor. Als einziger heimischer Plattfisch ist sie auch in Süßwasserflüssen wie Rhein und Elbe anzutreffen, da sie geringen Salzgehalt gut verträgt. Sie liegt flach auf dem sandigen oder schlammigen Gewässerboden und ist durch ihre Körperfärbung nahezu unsichtbar.

Die Flunder ist ein Nahrungsopportunist: In Süßwasser frisst sie Insektenlarven, Eintagsfliegen und Flohkrebse, im Salzwasser kleine Krebstiere, Muscheln, Garnelen und Würmer. Die Laichzeit liegt zwischen Februar und Juni, wobei die Eier auf sandigem Grund in 50 Metern Tiefe abgelegt werden und Salzwasser zur Entwicklung benötigen. Für Angler ist sie ein begehrtes Ziel beim Brandungsangeln von Mai bis September.

Erkennungsmerkmale

  • Ovaler, stark abgeflachter Körper (Plattfisch)
  • Augen meist auf der rechten Körperseite
  • Raue Knochenhöcker entlang Seitenlinie und Flossenansätzen
  • Oberseite tarnfarben anpassbar, Unterseite weiß

Laichzeit

Frühjahr (Februar bis Mai) im tieferen Salzwasser

Beste Fangzeit

Mai bis September vom Strand; später vom Boot in tieferem Wasser

Nahrung

WürmerKrebstiereMuschelnkleine Fische

Empfohlene Köder

Fangmethoden

BrandungsangelnBootsangeln

Gut zu wissen

Sehr anpassungsfähig – steigt auch in Flussmündungen und ins Süßwasser auf. Die rauen Höcker unterscheiden sie von der glatten Scholle.

Schonzeiten & Mindestmaße nach Bundesland

Alle Bundesländer →
Bundesland Schonzeit Mindestmaß
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen 25 cm
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern 25 cm
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 01.02.-30.04. 25 cm
Thüringen

Community-Daten, ohne Gewähr. Schonzeiten und Mindestmaße unterscheiden sich je nach Gewässer, Verein und Verordnung und ändern sich regelmäßig. Verbindlich ist immer die aktuelle Landesfischereiverordnung bzw. die jeweilige Gewässerordnung. „—" = keine landesweite Angabe.

Häufige Fragen zum Flunder

Wie groß wird der Flunder?

Der Flunder erreicht typischerweise 25-40 cm (max. 60). Das Gewicht liegt bei 0.2-0.8 kg (max. 3).

Wie fängt man den Flunder?

Bewährte Methoden sind Brandungsangeln, Bootsangeln. Als Köder eignen sich Wattwurm, Seeringelwurm, Fischfetzen.

Wann beißt der Flunder am besten?

Mai bis September vom Strand; später vom Boot in tieferem Wasser

Wann laicht der Flunder?

Die Laichzeit ist Frühjahr (Februar bis Mai) im tieferen Salzwasser. In dieser Zeit gilt häufig eine Schonzeit.

Hat der Flunder eine Schonzeit?

Ja. Schonzeit und Mindestmaß für den Flunder unterscheiden sich je Bundesland – die genauen Werte stehen in der Tabelle oben. Verbindlich ist die Landesfischereiverordnung.

Kann man den Flunder essen?

Ja, der Flunder ist ein geschätzter Speisefisch.

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Informationen teilweise aus: angelmagazin.de

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