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Barbe

Barbe

Barbus barbus

Karpfenfische (Cyprinidae)

Kraftvoller Strömungsfisch und Leitfisch der Barbenregion, berühmt für seine ausdauernden Fluchten im Drill.

Barbe

Barbus barbus

Die Barbe ist ein bodenorientierter und gesellig lebender Bewohner unserer Fließgewässer und zugleich Leitfischart der nach ihr benannten Barbenregion. Besondere Kennzeichen sind ihr langgestreckter Körper mit einem stark unterständigen Maul, auf deren Oberlippe sich vier stark ausgeprägte Barteln befinden. Die Barbe ist als ausgeprägt reophile Fischart auf schnell strömende Flussregionen mit klarem und sauerstoffreichem Wasser angewiesen. Zur Laichzeit unternimmt die Barbe größere Wanderungen und ist somit besonders von der Durchgängigkeit ihres Lebensraumes abhängig.

Eine wirtschaftliche Bedeutung ist nicht vorhanden, für die Angelfischerei stellt die Barbe aufgrund ihrer Größe und Kampfkraft jedoch eine Fischart von hohem Interesse dar. Als größte Weissfischart in Deutschland sind Exemplare von 5-6 kg an der Tagesordnung, Barben von mehr als 10 kg in unseren großen Strömen durchaus vertreten. Auch wenn das Fleisch der Barbe wie bei anderen Cypriniden sehr grätenreich ist, wird sie regional als Speisefisch durchaus geschätzt

Erkennungsmerkmale

  • Langgestreckter, bauchseits abgeflachter Körper
  • Rüsselartig verlängerte Schnauze
  • Unterständiges Maul mit wulstigen Lippen und vier Barteln
  • Kräftige, oft rötlich getönte Flossen

Laichzeit

Mai bis Juli (in flachem, stark überströmtem Kieswasser)

Beste Fangzeit

Warme Monate; oft in der Dämmerung im strömenden Wasser

Nahrung

InsektenlarvenWürmerSchneckenKrebstierePflanzenreste

Empfohlene Köder

Fangmethoden

Feedern (Korbfuttern)Grundangeln

Gut zu wissen

ACHTUNG: Rogen (Eier) und Milch der Barbe sind zur Laichzeit giftig und können Brechdurchfall auslösen ('Barbencholera') – das Fleisch ist jedoch essbar. Leitfisch der Barbenregion.

Schonzeiten & Mindestmaße nach Bundesland

Alle Bundesländer →
Bundesland Schonzeit Mindestmaß
Baden-Württemberg 01.05.-15.06. 40 cm
Bayern 01.05.-30.06. 40 cm
Berlin
Brandenburg 01.05.-31.07. 40 cm
Bremen
Hamburg
Hessen 40-60 cm
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen 35 cm
Nordrhein-Westfalen 15.05.-15.06. 35 cm
Rheinland-Pfalz 01.05.-15.06. 35 cm
Saarland 15.03.-15.06. 40 cm
Sachsen 15.04.-30.06. 50 cm
Sachsen-Anhalt 01.04.-30.06. 45 cm
Schleswig-Holstein
Thüringen 01.04.-31.08. 40 cm

Community-Daten, ohne Gewähr. Schonzeiten und Mindestmaße unterscheiden sich je nach Gewässer, Verein und Verordnung und ändern sich regelmäßig. Verbindlich ist immer die aktuelle Landesfischereiverordnung bzw. die jeweilige Gewässerordnung. „—" = keine landesweite Angabe.

Häufige Fragen zum Barbe

Wie groß wird der Barbe?

Der Barbe erreicht typischerweise 30-70 cm (max. 100). Das Gewicht liegt bei 1-5 kg (max. 10).

Wie fängt man den Barbe?

Bewährte Methoden sind Feedern (Korbfuttern), Grundangeln. Als Köder eignen sich Tauwurm, Käse, Boilie, Mais.

Wann beißt der Barbe am besten?

Warme Monate; oft in der Dämmerung im strömenden Wasser

Wann laicht der Barbe?

Die Laichzeit ist Mai bis Juli (in flachem, stark überströmtem Kieswasser). In dieser Zeit gilt häufig eine Schonzeit.

Hat der Barbe eine Schonzeit?

Ja. Schonzeit und Mindestmaß für den Barbe unterscheiden sich je Bundesland – die genauen Werte stehen in der Tabelle oben. Verbindlich ist die Landesfischereiverordnung.

Kann man den Barbe essen?

Ja, der Barbe ist ein geschätzter Speisefisch.

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Informationen teilweise aus: anglermap.de

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