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Seeteufel
Lophius piscatorius
Seeteufel (Lophiidae)Seeteufel
Lophius piscatorius
Der Seeteufel, auch Anglerfisch oder Mönchsfisch genannt, ist einer der bizarrsten Meeresfische Europas. Mit seinem breiten, abgeflachten Körper, dem riesigen Maul und einem biolumineszenten Angelfortsatz auf dem Kopf ist er ein perfekter Hinterhaltjäger. Er lebt in Tiefen von 20 bis 1.000 Metern im Schwarzen Meer und im Nordatlantik und liegt bewegungslos auf dem Meeresgrund, wo er nahezu unsichtbar ist.
Der Seeteufel lockt seine Beute - vor allem Fische und Krebstiere - mit dem leuchtenden Angelfortsatz an und reißt sie dann mit einem blitzschnellen Sog des riesigen Mauls. Die Laichzeit liegt von April bis Juli; die Eier werden in langen, gallertigen Bändern freigesetzt. Die Geschlechtsreife erreichen Männchen mit etwa 40 cm, Weibchen erst bei rund 80 cm. Als Speisefisch ist das Fleisch des Seeteufels (Lotte) sehr begehrt; geangelt wird er mit Grundmontagen, Gummifischen und Pilkern.
Häufige Fragen zum Seeteufel
› Wie groß wird der Seeteufel?
Der Seeteufel erreicht typischerweise 200 cm. Das Gewicht liegt bei 100 kg.
› Wie fängt man den Seeteufel?
Bewährte Methoden sind Grundangeln, Pilken.
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Informationen teilweise aus: angelmagazin.de