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Schwarzmundgrundel

Foto: Eric Engbretson, U.S. Fish and Wildlife Service · Public domain · Wikimedia Commons

Schwarzmundgrundel

Neogobius melanostomus

Grundeln (Gobiidae)

Schwarzmundgrundel

Neogobius melanostomus

Die Schwarzmundgrundel ist eine invasive Grundelart aus dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer, die sich seit den 1990er-Jahren über das europäische Wasserstraßennetz rasant ausgebreitet hat und heute in vielen deutschen Flüssen, Kanälen und Seen vorkommt. Sie bevorzugt strukturreiche, steinige Untergründe in flachen, wenig strömungsreichen Bereichen. Mit bis zu 25 cm Länge ist sie eine der größten Grundelarten.

Die Schwarzmundgrundel ernährt sich von Insektenlarven, Fischeiern, Jungfischen, Schnecken und Muscheln und gilt daher als erhebliche Bedrohung für heimische Fischbestände. Die Laichzeit liegt von März bis September. Da es sich um eine invasive Art ohne gesetzliche Schonzeit handelt, sollten gefangene Exemplare nicht zurückgesetzt werden. Sie wird mit Pose oder Grundmontage und Würmern, Maden oder Brot gefangen.

Häufige Fragen zum Schwarzmundgrundel

Wie groß wird der Schwarzmundgrundel?

Der Schwarzmundgrundel erreicht typischerweise 25 cm. Das Gewicht liegt bei 100 g.

Wie fängt man den Schwarzmundgrundel?

Bewährte Methoden sind Posenangeln, Grundangeln.

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Informationen teilweise aus: angelmagazin.de

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